011-Ghana-2008-Nelson

Nelson

NelsonOperation zur Rettung von Nelsons Bein

2008 Charly hat zusammen mit seinem Freund Rainer dem jungen Nelson aus Ghana einen Herzenswunsch erfüllt: Ein Tag ein Schreiner sein! Außerdem hat er Geld und Werkzeug für ihn gesammelt und ihm schließlich einen fahrbaren Werkzeugkoffer für die Zeit nach der Genesung gebaut und geschenkt.

Baobab Children Foundation ist eine NGO die nun im 6. Jahr in Ghana in der Central Region in der Gegend von Kissi arbeitet. Seit 4 Jahren hat Baobab begonnen ein Jugendausbildungszentrum aufzubauen mit der integrierten “Baobab Schule fuer Handwerk und Kunsthandwerk”. Diese Schule soll Jugendlichen, die nie oder nur kurz eine Schule besucht haben, eine Chance geben, in die Gesellschaft integriert zu werden und ein selbstbestimmtes Leben in Würde zu leben.

Nelson Mensah ist einer der Baobab Schüler. Er ist 15 Jahre alt und bis vor einem Jahr in der Elfenbeinküste aufgewachsen. Sein Vater ist Ghanaer, seine Mutter kommt aus Liberia. Nelson ist ein Junge, der unter der Obhut seiner Eltern aufwachsen durfte und zunächst auch eingeschult wurde. Vor 6 Jahren wurde er am Bein verletzt. Mit der Zeit entzündete sich sein rechtes Bein und es war nicht möglich, die Entzündung aufzuhalten. Seitdem haben die Eltern vieles versucht, aber nichts half.

NelsonInzwischen hat Nelson eine chronische Osteomyelitis- Knochenentzündung-die längerfristig zur Amputation des Beines führen würde.

Durch seine Krankheit fiel Nelson vor Jahren aus der Schule heraus und hatte schon die Hoffnung auf eine positive Wendung seines Schicksals aufgegeben- bis er zu Baobab kam.

Professor Dr. Stark von der Universitätsklinik in Freiburg hat sich dankenswerter Weise wieder bereit erklärt, ihn umsonst zu operieren. Vor 4 Jahren hat er schon einmal Veronica aus unserem Dorf durch eine komplizierte Operation das Bein gerettet. Damals übernahm “Ein Herz für Kinder- Bild hilft” die Krankenhauskosten.
Veronica ist inzwischen 15 Jahre alt und bewegt sich in ihrem Dorf wie jede andere Jugendliche auch. Das Schicksal im Rollstuhl zu sitzen und unmobil zu sein hätte ihr Leben entscheidend beeinflusst. Sie freut sich sehr für Nelson, dass er zu “ihrem” Professor darf  und ist schon dabei, ihn auf seine OP in Deutschland vorbereiten. Da Nelsons Mutter sehr gut Englisch spricht, soll sie ihren Sohn nach Deutschland begleiten, um ihn dort im Krankenhaus zu betreuen.

Schreibe einen Kommentar