Alle Eltern dieser Welt freuen sich, wenn ihre Kinder das erste Wort sprechen, ihnen aufmerksam zuhören, lachen und sich durch die aufgenommene Nahrung prächtig entwickeln. Auch die Verwandtschaft und all die Freunde der Familie nehmen an diesem Glück teil.
Doch seit 2 Jahren beschäftigt mich das Gegenteil von den obengenannten Worten. Eltern (vor allem aber die Mütter) von Kindern mit einer Lippen-Kiefer-Gaumenspalte werden von der Gesellschaft/Gemeinschaft und Verwandtschaft ausgeschlossen, da man sich wegen des Aussehens schämt. Häufig sehen die verzweifelten Eltern keinen anderen Ausweg, als ihre eigenen Kinder einfach auszusetzen.
Im Jahre 2008 wurde mir durch Frau Gabi Obi, Gründerin des Freiburger Kulturforums, bei einer Afrikaveranstaltung Herr Alexander Gross vorgestellt. Herr Gross ist Geschäftsführer der Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V.. Dieser Verein hilft Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten wieder am gesellschaftlichen Leben teilzunehmen. Mehr Infos finden Sie unter www.spaltkinder.org
Nach intensiven Vorgesprächen mit Herrn Stefan Rivald (zuständig für die Projektentwicklung) fand am 11.10.10 im Büro der Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V. ein weiteres Gespräch statt, bei dem auch Herr Gross anwesend war. Dabei lag der Schwerpunkt darin, wie mit meiner Hilfe die geplanten Projekte weiter ausgebaut und finanziell unterstützt werden können.
Mein Ziel ist es nun, über die so enorm wichtige Arbeit der in vielen Ländern der Erde tätigen Ärzte zu berichten, die in Zusammenarbeit mit der Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V. das Leben der betroffenen Kinder deutlich verbessern. Auf meinen Wunsch hin verfasste Herr Gross folgenden Artikel, der in der November-Ausgabe 2010 der Zeitschrift „FREIeBÜRGER“ (www.frei-e-buerger.de) veröffentlicht wurde.
Siehe auch hier: http://afrika-freiburg.de/media/pdf/Cleft_Kinderhilfe_eV.pdf
"Seit 2003 engagiert sich die Deutsche Cleft Kinderhilfe e.V. in Kamerun, derzeit in Douala, Ngaoundéré und Petté. In Douala leitet das Projekt der von deutschen Spezialisten weitergebildete Kameruner Chirurg Dr. Etienne Nguidjoi. Seit 2007 operierte er in Douala schon über 500 Fälle.
Eine Operation kostet in Afrika etwa 250 € und jede Spende hilft konkret. Das weiß Karl „Charly“ Gremmelspacher aus Freiburg, der unsere Afrikahilfe seit 2009 eigeninitiativ unterstützt, sei es mit einem Infostand an der Modellbaumesse oder durch Aufklärungsarbeit bei Freunden und Kollegen.
Spontan hat er 2011 eine Sammelinitiative im Bekanntenkreis gestartet. Ergänzt durch seine eigene Spende kamen rasch 750 € zusammen. Ein Betrag, der drei kleinen Spaltpatienten in Douala die notwendige Erstoperation ermöglicht hat.
Danke Charly!" mehr dazu können Sie hier lesen: PFD

Menschen beraten und helfen sind keine leeren Worte,
www.capitex24.de
www.afrika-freiburg.de
www.spaltkinder.org